Soziales & Ehrenamt · Oberösterreich, August 2026
Über 3.700 Jugendliche in Oberösterreich haben im Schuljahr 2024/25 das digitale Coaching-Programm „ready4life” genutzt, das das Institut Suchtprävention von pro mente OÖ bereits seit 2019 im Auftrag des Landes umsetzt. Die App unterstützt junge Menschen zwischen 14 und 19 Jahren dabei, mit Stress umzugehen, und liefert gesundheitsförderliche Informationen zur Suchtvorbeugung. Landeshauptmann-Stellvertreterin und Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander (ÖVP) sieht darin ein zeitgemäßes Werkzeug, um junge Menschen dort zu erreichen, wo sie ihren Alltag verbringen — auch digital.
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3.700+ Jugendliche nutzten ready4life 2024/25 |
seit 2019 Erfolgreicher Einsatz in Oberösterreich |
3.445 Teilnehmende bereits im laufenden Schuljahr 2025/26 |
Suchtprävention beginnt nicht erst dann, wenn ein Problem bereits existiert. Gerade bei Jugendlichen geht es darum, frühzeitig anzusetzen, ihre Gesundheitskompetenz zu stärken und ihnen konkrete und geeignete Hilfsmittel für den Umgang mit Stress und Belastungen mitzugeben. Mit „ready4life” erreichen wir junge Menschen dort, wo sie ihren Alltag verbringen – auch digital. Das ist zeitgemäße Prävention, die Wissen vermittelt, zur Selbstreflexion anregt und Jugendliche dabei unterstützt, eigenverantwortlich gute Entscheidungen für ihre Gesundheit zu treffen.
Christine Haberlander (ÖVP), Landeshauptmann-Stellvertreterin und Gesundheitslandesrätin Oberösterreich
So funktioniert das Coaching-Programm ready4life
Der Einstieg erfolgt über einen Workshop in Schule oder Lehrbetrieb, danach begleitet ein virtueller Coach die Jugendlichen digital weiter. Über eine Online-Eingangsbefragung erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein individuelles Kompetenzprofil, das mit einem Ampelsystem in Grün, Gelb und Rot zeigt, wo bereits Stärken bestehen und wo noch Verbesserungspotenzial liegt. Themenfelder sind unter anderem Stress- und Sozialkompetenz, Bewegung, Social-Media- und Gaming-Verhalten sowie der Umgang mit Nikotin, Alkohol und anderen Substanzen. Wer möchte, kann zusätzlich an einem freiwilligen Extra-Coaching teilnehmen, das beim Reduzieren des Konsums unterstützt.
Was die aktuelle Auswertung zeigt
Die Eingangsbefragungen des Schuljahres 2024/25 bestätigen den Bedarf an frühzeitiger Unterstützung: Mehr als zwei Drittel der befragten Jugendlichen berichten von Stress, gut 35 Prozent davon stark oder sehr stark — vor allem im Zusammenhang mit Schule und Lehre. Auch beim Thema regelmäßige Bewegung sehen fast 70 Prozent noch Luft nach oben. Diese Ergebnisse liefern dem Institut Suchtprävention von pro mente OÖ die Grundlage, um die App gezielt weiterzuentwickeln.
Weiterentwicklung für 2026/27 geplant
Ab dem kommenden Schuljahr setzt ready4life verstärkt auf Personalisierung: Neue Befindlichkeits-Check-ins sollen künftig mit KI-gestützten Wochenrückmeldungen kombiniert werden, um die Selbstwahrnehmung der Jugendlichen weiter zu stärken. Damit bleibt Oberösterreich bei der digitalen Gesundheitsvorsorge für junge Menschen am Puls der Zeit — ein Ansatz, der Prävention nicht dem Zufall überlässt, sondern gezielt in die Lebenswelt der Zielgruppe trägt.
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READY4LIFE — AUF EINEN BLICK
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