Politik & Gesellschaft · Linz, 30. September 2026
Bildquelle: Land Oberösterreich
Mit 1,79 Milliarden Euro aus dem Landesbudget investiert Oberösterreich 2026 so viel in die Gesundheitsversorgung wie in kaum einen anderen Bereich. Das betonte Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) beim sechsten Gesundheitsempfang des Landes Oberösterreich am Mittwoch, 30. September 2026, im Festsaal des Linzer Schlossmuseums. Gemeinsam mit Gesundheitsreferentin LH-Stv.in Christine Haberlander (ÖVP) begrüßte er über 200 Gäste aus dem oberösterreichischen Gesundheitswesen. Im Mittelpunkt standen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und die medizinische Versorgung von morgen. Haberlander skizzierte zudem den Gesundheitsplan 2030 mit 50 zusätzlichen Kassenarztstellen und 33 Primärversorgungszentren.
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1,79 Mrd. € aus dem Landesbudget 2026 für Gesundheit |
50 zusätzliche Kassenarztstellen im Gesundheitsplan 2030 |
33 Primärversorgungszentren geplant |
200+ Gäste beim 6. Gesundheitsempfang |
Eine Gesundheitsversorgung auf hohem Niveau kostet viel Geld – und das nehmen wir in Oberösterreich auch in die Hand. Denn wenn es um die Gesundheit der Menschen geht, ist klar: Oberösterreich tut was. Deshalb ist Gesundheit einer der größten Posten im Landeshaushalt. Gleichzeitig investieren wir bewusst in die Ausbildung der nächsten Generation von Ärztinnen und Ärzten. Da passt es nicht zusammen, wenn ausgerechnet unsere Medizinische Fakultät in Linz vom Bund weniger Geld bekommen soll. Wer eine gute Gesundheitsversorgung für morgen will, muss heute in die Menschen investieren, die sie tragen. Mein besonderer Dank gilt daher allen, die tagtäglich in unseren Spitälern, Ordinationen, Pflege- und Gesundheitseinrichtungen für die Menschen in Oberösterreich da sind.
Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer (ÖVP), Oberösterreich
Gesundheitsempfang im Linzer Schlossmuseum: Spitzen des Gesundheitswesens vernetzt
Der Gesundheitsempfang brachte Vertreterinnen und Vertreter aus dem gesamten oberösterreichischen Gesundheitswesen zusammen. Unter den Gästen waren Ärztekammerpräsidentin Dr. Silke Haim, Dr. Tilman Königswieser, Vorsitzender der OÖG-Geschäftsführung, KUK-Geschäftsführer Univ.-Prof. Dr. Meinhard Lukas und Johann Minihuber, Geschäftsführer der Ordensspitäler OÖ. LH Stelzer dankte allen, die tagtäglich für die Menschen in Oberösterreich da sind. Gesundheitsversorgung sei nicht nur für die Politik wichtig, sondern vor allem für die Menschen im Land.
Künstliche Intelligenz und Digitalisierung in der Medizin
Wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz die medizinische Betreuung verändern, analysierten Sonja Wehsely, Managerin bei Siemens Healthineers, und Medizin-Ethiker Andreas Klein. Heide Maria Jackel, Studiengangsleiterin für Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Gesundheitsberufe OÖ, zeigte, dass diese Entwicklungen bereits in der Ausbildung angekommen sind. Oberösterreich bereitet die nächste Generation an Gesundheitsfachkräften damit gezielt auf die Medizin der Zukunft vor.
Gesundheitsplan 2030: Kassenarztstellen, Primärversorgung und starke Spitäler
LH-Stv.in Christine Haberlander skizzierte die Eckpunkte des Gesundheitsplans 2030: 50 zusätzliche Kassenarztstellen und 33 Primärversorgungszentren sollen die wohnortnahe Versorgung stärken. Zugleich gab sie ein klares Bekenntnis zu allen oberösterreichischen Spitalsstandorten ab, in die laufend weiter investiert wird.
Gemeinsam arbeiten wir in Oberösterreich für ein Ziel: Dass die Menschen in unserem Land gesund und gut leben können. Heute – und bis ins hohe Alter. Die Menschen in Oberösterreich können auch morgen auf eine starke, wohnortnahe und moderne Gesundheitsversorgung, in der unsere regionalen Krankenhäuser ein unverzichtbarer Teil sind, vertrauen. Deshalb investieren wir ganz gezielt in ihre Zukunft.
LH-Stv.in Mag.a Christine Haberlander (ÖVP), Gesundheitsreferentin Oberösterreich
Notarzthubschrauber Suben: Rund um die Uhr im Einsatz
Haberlander dankte für die gute Zusammenarbeit im Gesundheitswesen, die vieles möglich mache – etwa die Erweiterung der Einsatzbereitschaft des ÖAMTC-Rettungshubschraubers Christophorus Europa 3 in Suben auf den 24-Stunden-Betrieb. Das verbessert die Notfallversorgung in ganz Oberösterreich und besonders im Innviertel. Beste Versorgung bedeute Qualität und Erreichbarkeit, so Haberlander: Für Qualität stehen die Spitäler, für Erreichbarkeit sorgt nun zusätzlich der 24/7-Notarzthubschrauber in Suben.
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Gesundheitsempfang des Landes OÖ 2026 — auf einen Blick
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