Kultur · Feldkirchen an der Donau, Mai 2026
Das Siegerprojekt des EU-weiten Architekturwettbewerbs für die Übersiedlung des Oö. Landesarchivs steht fest: JUUST Architektur ZT e.U. aus Wolfsberg (Kärnten) und Pittino & Ortner Architekturbüro ZT GmbH aus Graz setzen sich gegen insgesamt 66 Architekturbüros durch. Das Landesarchiv wird künftig im Schloss Bergheim in Feldkirchen an der Donau untergebracht. Baustart ist für das zweite Quartal 2027 geplant, die Fertigstellung für 2030.
Mit der Ansiedlung des Oö. Landesarchivs im Schloss Bergheim wird ein kulturhistorisch bedeutender Ort für die Zukunft im Landesbesitz gesichert und gleichzeitig neu belebt. Das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs zeigt, wie stimmig Tradition, zeitgenössische Architektur und fachspezifischer Anspruch ineinandergreifen können.
Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer (ÖVP), Oberösterreich
Sanierung, Neubau und Verbindung
Das Konzept sieht zweierlei vor: Teile des historischen Schlosses werden saniert und adaptiert — dort entstehen Verwaltung, ein Publikumsbereich mit Lesesaal sowie ein Veranstaltungssaal. Ergänzt wird das Ensemble durch einen neu errichteten Archivalienspeicher, der mit Schloss Bergheim verbunden wird.
Das Preisgericht überzeugte vor allem die klar strukturierte Wegführung im neuen Speicher sowie die Fassadengestaltung, die das Gebäude als Archiv erkennbar macht — als, so die Jury, „selbstbewusstes, aber eindeutig korrespondierendes Objekt mit dem Schlossbestand”.
|
Oö. Landesarchiv im Schloss Bergheim — auf einen Blick
|

